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Wissenswertes
Autor: Hellmann eCommerce
Kreditkarten-Gebühren EU-Vorschrift

Neue EU-Vorschriften zur Deckelung von Kreditkarten-Gebühren

Zum 9. Dezember 2015 tritt die Deckelung der Interbankenentgelte in Kraft. Mit der "Verordnung über Interbankenentgelte für kartengebundene Zahlungsvorgänge" werden die Interbankenentgelte für Privatkunden-Kreditkarten auf 0,3 Prozent des Transaktionswerts begrenzt.

Viele Kreditkarten kosten den Verbraucher nichts oder nur eine geringe Jahresgebühr. Beim Einsatz einer Kreditkarte im Store oder im Onlineshop muss jedoch der Händler bezahlen. Die Bank des Kunden stellt der Bank des Händlers eine Gebühr (Interchange Fee) von aktuell noch ca. 1,5% bis 1,8% des Umsatzes in Rechnung. Durch die neue EU-Vorschrift werden die Konditionen für den Einsatz von Kreditkarten als Zahlungsmittel im Onlineshop attraktiver. Aufgrund der zukünftig für den Onlinehändler verbesserten Konditionen wird es für ihn nun interessanter und lukrativer, innovative Zahlungstechnologien einzuführen.

In Ländern wie Deutschland, in denen die Gebühren aktuell relativ hoch sind, kann mit einer Ausweitung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs gerechnet werden. Zusätzlich wird die Verordnung über Interbankenentgelte für kartengebundene Zahlungsvorgänge den Verbraucherschutz und die Zahlungssicherheit positiv beeinflussen.